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	<title>Cornelius Pleser, Autor bei Pleser</title>
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		<title>Die Alternative zum klassischen Bankkredit: Finanzierung mit Sale &#038; Lease Back.</title>
		<link>https://pleser.de/finanzierung-mit-sale-lease-back/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cornelius Pleser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 13:51:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als zwei Jahre Dauerkrise durch Corona, Lieferengpässe, der Preisschock bei Energie und Rohstoffen – die Finanzen und Reserven vieler Unternehmen sind derzeit nicht optimal aufgestellt, die Kreditwürdigkeit hat oft gelitten. Doch die Herausforderungen der Unternehmen müssen nichtsdestotrotz weiter angegangen und finanziert werden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pleser.de/finanzierung-mit-sale-lease-back/">Die Alternative zum klassischen Bankkredit: Finanzierung mit Sale &#038; Lease Back.</a> erschien zuerst auf <a href="https://pleser.de">Pleser</a>.</p>
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									<p>Mehr als zwei Jahre Dauerkrise durch Corona, Lieferengpässe, der Preisschock bei Energie und Rohstoffen – die Finanzen und Reserven vieler Unternehmen sind derzeit nicht optimal aufgestellt, die Kreditwürdigkeit hat oft gelitten. Doch die Herausforderungen der Unternehmen müssen nichtsdestotrotz weiter angegangen und finanziert werden. Das reicht von operativen Themen wie dem Einkauf und Investitionen über Neustrukturierungen oder Nachfolgen bis hin zur Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen oder Insolvenzplänen. Ist die Bonität einer Firma allerdings nicht ausreichend, steht auch kein Bankkredit zur Verfügung. Mit dem Modell Sale &amp; Lease Back gibt es allerdings einen Ansatz, der in so einem Fall für Abhilfe sorgen kann.</p><p><strong>Wie funktioniert Sale &amp; Lease Back?</strong></p><p>Bei „Sale &amp; Lease Back“ wird manchmal auch vom „Rückmietverkauf“ von Anlagevermögen gesprochen. Das läuft folgendermaßen ab: Die Maschinen-, Anlagen- oder Fuhrparks eines Unternehmens werden an einen Finanzierungspartner veräußert. Direkt im Anschluss werden die Objekte jedoch wieder zurück geleast. Das bringt mehrere Vorteile: Durch den Verkauf steht neue Liquidität bereit. Es können teils sogar stille Reserven gehoben werden, wenn die jeweiligen Vermögensgegenstände in der Firmenbilanz größtenteils abgeschrieben sind. Zugleich stehen die verkauften Maschinen oder Fahrzeuge weiter zur Verfügung und können wie gehabt genutzt werden. Das ist wichtig um den Betrieb aufrechtzuerhalten oder im regulären Geschäft die verplanten Kapazitäten nicht zu gefährden. Hinzu kommt der Steuervorteil des Leasings: Die Raten für die Weiternutzung der Maschinen und Anlagen sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.</p><p><strong>Eckpfeiler der Finanzierung</strong></p><p>Das Finanzierungsvolumen von Sale &amp; Lease Back liegt meist zwischen einer halben Million und 15 Millionen Euro. In Einzelfällen kann es auch darüber hinausgehen. Die Höhe hängt letztlich stark vom jeweiligen mobilen Anlagevermögen ab. Durch die Konzentration auf die Assets, die Vermögensobjekte eines Unternehmens, rückt die Kreditwürdigkeit in den Hintergrund. Diese Unabhängigkeit von der Bonität ist gerade in unsicheren Zeiten, bei Unternehmenskrisen oder in Phasen des Wandels ein wichtiger Aspekt. Hinzu kommt die Geschwindigkeit einer Sale-&amp;-Lease-Back-Finanzierung: Beim rechtzeitigen Vorliegen der entsprechenden Maschinengutachten und Unterlagen, dauert es von der ersten Anfrage meist höchsten acht Wochen bis zur Bereitstellung des Kaufpreises. Das ist besonders wichtig wenn kurzfristig weitreichende Entscheidungen für das Fortbestehen getroffen werden müssen – und Finanzierungslösungen keine zu lange Anlaufzeit haben dürfen.</p><p><strong>Die Voraussetzungen für Sale &amp; Lease Back</strong></p><p>Damit die Finanzierung genutzt werden kann, benötigt ein Unternehmen in erster Linie werthaltiges, mobiles Anlagevermögen, das im Zweifel auf dem Sekundärmarkt weiterverkauft werden kann. Außerdem müssen die Maschinen, Anlagen oder Fahrzeuge in relevanter Anzahl vorliegen. Die Objekte sollten gängig und ohne weiteres austauschbar sein – Einzelmodelle sowie Sonderanfertigungen oder Prototypen sind in aller Regel nicht mit Sale &amp; Lease Back in Einklang zu bringen. Auch Objekte, die untrennbar mit dem Produktionsstandort verbaut, kompliziert verkettet oder nicht transportfähig sind, eignen sich nicht für die Finanzierungsart.</p><p><em>Sie möchten mehr zu Sale &amp; Lease Back erfahren und prüfen, ob die Finanzierungsanfrage in Ihrem Fall aussichtsreich ist? Auch wenn Sie eine stichtagsbezogene Maschinenbewertung benötigen, die für Sale &amp; Lease Back unverzichtbar ist, sind wir Ihr Ansprechpartner. </em><a href="https://pleser.de/kontakt/"><em>Fragen Sie uns gern an.</em></a></p>								</div>
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		<title>VERKAUFT: Bürogebäude mit Parkplätzen und Garagen</title>
		<link>https://pleser.de/buerogebaeude-mit-parkplaetzen-und-garagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cornelius Pleser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bürogebäude im Industriegebiet mit hohem Entwicklungspotenzial im Umland von Leipzig </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pleser.de/buerogebaeude-mit-parkplaetzen-und-garagen/">VERKAUFT: Bürogebäude mit Parkplätzen und Garagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pleser.de">Pleser</a>.</p>
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									<p>Projektnummer: 2020-1610<br /><strong>Preis 450.000 EUR</strong></p><p class="announcement-description">Der Preis versteht sich als Verhandlungsbasis. Bitte unterbreiten Sie uns Ihr Angebot.<br />Wir vermarkten im Exklusivauftrag für den Eigentümer ein BÜROGEBÄUDE mit Parkplätzen und Garagen in einem Industriegebiet mit hohem Entwicklungspotenzial im Umland von Leipzig / Sachsen.</p>								</div>
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		<title>Gartenbaubetrieb und Gartenfachmarkt</title>
		<link>https://pleser.de/gartenbaubetrieb-und-gartenfachmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cornelius Pleser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 15:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Verkauf steht ein inhabergeführter Gartenfachmarkt mit eigener Produktion</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pleser.de/gartenbaubetrieb-und-gartenfachmarkt/">Gartenbaubetrieb und Gartenfachmarkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://pleser.de">Pleser</a>.</p>
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									<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12.0pt;">Zum Verkauf steht ein inhabergeführter Gartenfachmarkt mit eigener Produktion, einem Garten- und Landschaftsbau, Innenraumbegrünung sowie Grabpflege- und Grabgestaltung mit Sitz im Erzgebirge. Das Unternehmen beschäftigt circa sieben Mitarbeiter und zählt zu einem der führenden Anbieter in der Region.</span></p><p>Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns <a href="https://pleser.de/kontakt/">Kontakt</a> auf.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://pleser.de/gartenbaubetrieb-und-gartenfachmarkt/">Gartenbaubetrieb und Gartenfachmarkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://pleser.de">Pleser</a>.</p>
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		<item>
		<title>Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden</title>
		<link>https://pleser.de/glaeubigerausschuss-und-glaeubigerbeirat-in-restrukturierung-und-insolvenz-des-fir-menkunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cornelius Pleser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 15:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der öffentlich bestellte und vereidigte Auktionator für Maschinen und industrielle Anlagen, Cornelius Pleser, ist in der Veröffentlichung „Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden“ erstmalig als Autor vertreten. Rechtsanwalt Torsten Steinwachs veröffentlichte kürzlich gemeinsam mit seinen Mitherausgebern die dritte Auflage der Publikation „Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pleser.de/glaeubigerausschuss-und-glaeubigerbeirat-in-restrukturierung-und-insolvenz-des-fir-menkunden/">Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://pleser.de">Pleser</a>.</p>
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									<h4>Interview zum Buch</h4><p>Der öffentlich bestellte und vereidigte Auktionator für Maschinen und industrielle Anlagen, <a href="https://www.linkedin.com/in/cornelius-pleser/" target="_blank" rel="noopener">Cornelius Pleser</a>, ist in der Veröffentlichung <a href="https://www.fch-gruppe.de/Buch/glaeubigerausschuss-und-glaeubigerbeirat-in-restrukturierung-und-insolvenz-des-firmenkunden" target="_blank" rel="nofollow noopener">„Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden“</a> erstmalig als Autor vertreten. <a href="https://www.linkedin.com/in/torsten-steinwachs-481a10167/?originalSubdomain=de" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwalt Torsten Steinwachs</a> veröffentlichte kürzlich gemeinsam mit seinen Mitherausgebern die dritte Auflage der Publikation „Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden“. Sie bündelt Fachexpertise zu diesem insolvenzrechtlichen Spezialgebiet. Das Buch beschränkt sich dabei allerdings nicht nur auf juristische Aspekte, sondern bezieht gezielt auch die Perspektiven von Finanzierern, Verwaltern, Versicherern und Verwertern mit ein. In einer ersten Besprechung der Publikation (ZinsO 45/2021, S. 2366, 2367) kommt Richter Frank Frind deshalb auch zu dem Fazit: „Ein Praxisbuch, dass jedes Gläubigerausschussmitglied in spe vor (!) der Amtsannahme gelesen haben sollte.“</p><p>In diesem Interview sprechen wir mit Cornelius Pleser sowie Autor und Mitherausgeber Torsten Steinwachs über die Rolle des Gläubigerausschusses und die versierte Verwertung im Rahmen einer Insolvenz oder Restrukturierung.</p><p><strong>Herr Steinwachs, welche Intension steht hinter der Veröffentlichung Ihres Buches?</strong></p><p><strong><em>Steinwachs:</em></strong> Im Jahr 2011 kamen in einem Gläubigerausschuss, an dem ich beteiligt war, mehrere Fragen auf. Ich habe daraufhin eine Monografie zum Thema Gläubigerausschusstätigkeit gesucht und keine gefunden, weil es nämlich keine gab. Lediglich in den Kommentierungen des Insolvenzrechts wurden verstreut Themenbereiche angeschnitten, die die Tätigkeit eines Gläubigerausschussmitgliedes betreffen. Das war der Start für die Idee, ein eigenes Buch zum Thema Gläubigerausschuss und nunmehr auch zum Thema Gläubigerbeirat zu kreieren.</p><p><strong>Worin sehen Sie die Bedeutung des Gläubigerausschusses in heutigen Sanierungsverfahren?</strong></p><p><strong><em>Steinwachs:</em></strong> Der Gläubigerausschuss hat eine große Bedeutung in der Überwachung und insbesondere in der Unterstützung der Sanierungsbeteiligten. Daher ist es wichtig, dass auch Externen der Zugang zum Gläubigerausschuss gewährleistet wird – was durch das SanInsFoG seit dem 01.01.2021 wieder zulässig ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass neben den Gläubigervertretern auch Insolvenz-Know-how in die Tätigkeit des Gläubigerausschusses mit einfließt.</p><p><strong>Was sind die zentralen Aufgaben des Gläubigerausschusses, welche Verpflichtungen und Risiken ergeben sich daraus?</strong></p><p><strong><em>Steinwachs:</em></strong> Zentrale Aufgabe des Gläubigerausschusses ist es, die Insolvenzverwaltung, respektive die Eigenverwaltung, zu überwachen und auch zu unterstützen. Dies erfolgt insbesondere durch eine regelmäßig durchgeführte Kassenprüfung. Hierbei sollte sich externer, qualifizierter Kassenprüfer bedient werden, da das einzelne Gläubigerausschussmitglied weder die Zeit noch in aller Regel das Know-how hat, um eine ordnungsgemäße Kassenprüfung durchzuführen. Die Risiken sind so lange überschaubar, wie die Mitglieder ihre Arbeit im Gläubigerausschuss ernst nehmen, eine ordnungsgemäße Kassenprüfung durchführen und einen adäquaten Versicherungsschutz einholen. Außerdem muss jedes Gläubigerausschussmitglied sämtliche Gläubigerinteressen vertreten – dessen müssen sich angehende Mitglieder gewahr sein, bevor sie eine solche Tätigkeit aufnehmen. Weiterhin unterliegt ein Gläubigerausschussmitglied einer absoluten Verschwiegenheitsverpflichtung. Der Verstoß hiergegen führt zu Schadenersatzverpflichtungen, respektive zum Ausschluss aus dem Gremium.</p><p><strong>Inwieweit berührt auch die Verwertung von Vermögensgegenständen die Aufgaben des Gläubigerausschusses?</strong></p><p><strong><em>Steinwachs:</em></strong> Eine ordnungsgemäße Verwertung der Massegegenstände beziehungsweise der Gegenstände, auf denen Aussonderungs- und Absonderungsrechte liegen, ist die ureigenste Aufgabe der Insolvenzverwaltung. Der Gläubigerausschuss wiederum hat genauestens zu prüfen, ob diese Gegenstände auch nachhaltig verwertet und ordnungsgemäß abgerechnet werden. Hierbei kann auf die Erfahrungen der einzelnen Gläubigerausschussmitglieder in anderen Verfahren zurückgegriffen werden. Insoweit ist es opportun, auch externe Gläubigerausschussmitglieder, also nicht nur betroffene Gläubiger, mit in das Gremium einzubeziehen.</p><p><strong>Herr Pleser, welchen Rat würden Sie als Auktionsexperte geben, wenn es um die Auswahl eines geeigneten Maschinengutachters und Verwerters in einem Insolvenzverfahren geht?</strong></p><p><strong><em>Pleser:</em> </strong>Die Mitglieder des Gläubigerausschusses sollten sich einen Dienstleister heute sehr genau anschauen, denn das Verwertungsgeschäft hat sich in den letzten Jahren immer weiter Richtung Online-Auktionen verschoben. Im Gegensatz zu Präsenzauktionen besteht hierbei allerdings keine Erlaubnispflicht nach der Gewerbeordnung. Der entscheidende Unterschied der Auktionsart ist in der Rechtsfolge zu sehen: Die Online-Auktion ist ein reiner Verkauf nach den Vorschriften des BGB mit all seinen Rechtsfolgen. Daher sollten zwecks Ausschlusses der Gewährleistung nur gewerbliche Kunden zugelassen werden. Dies regelt bei Präsenzauktionen die Versteigerungsverordnung. Sie gibt die Abläufe, Verbote und Pflichten im Rahmen einer Präsenzauktion sowie ihre Vorbereitung und die öffentliche Bestellung des Auktionators vor. Gerade die öffentliche Bestellung des Versteigerers ist ein Zeichen seiner besonderen Sachkunde und Berufserfahrung. Eine vergleichbare fundierte Qualitätsabgrenzung entfällt bei den Online-Auktionen. Daher sollten Auftraggeber besonders kritisch auf Renommee und Erfahrung eines Auktionators achten.</p><p><strong>Welche Herausforderungen und Fallstricke können Ihnen als Experte die Aufnahme und Werteinschätzung des Sicherungsgutes in einem Verfahren erschweren?</strong></p><p><strong><em>Pleser: </em></strong>Wir treffen bei unserer Arbeit gelegentlich auf ungünstige Rahmenbedingungen. Das können fehlende Unterlagen sein, unzureichende Unterstützung durch das Unternehmen, keine Erreichbarkeit der Ansprechpartnerinnen sowie Ansprechpartner und Ähnliches. Gekoppelt mit der kurzen Abgabefrist für die Gutachten, kann dies zu einer echten Herausforderung werden. Stimmen die Voraussetzungen hingegen, steht einer schellen Lösung für alle Beteiligten kaum etwas im Wege.</p><p><strong>Wie gehen Sie vor, wenn eine umgehende Sicherstellung der Objekte im Rahmen einer Insolvenz erforderlich wird?</strong></p><p><strong><em>Pleser: </em></strong>Wie bei Immobilien die Lage, ist in unserem Bereich das Sichern der Werte das oberste Gebot. Schon bevor die eigentliche Verwertung beginnt, müssen mit dem Auftraggeber die Besonderheiten des Falls gerade im Hinblick auf die Sicherung des Vermögens besprochen werden. Sollten Sicherungsmaßnahmen notwendig sein, kommen hier beispielsweise Zugangsbeschränkungen, der Austausch von Schließanlagen oder die Verbringung an einen anderen Ort in Betracht.</p><p><strong>Worauf ist bei der Abrechnung, Objektübergabe und dem Schlussbericht eines Verwertungspartners besonders zu achten?</strong></p><p><strong><em>Pleser: </em></strong>Grundsätzlich kommt im Rahmen einer Auktion der Kaufvertrag zwischen dem Einlieferer, etwa dem Insolvenzverwalter, und dem Ersteigerer über den Auktionator zusammen. Mithin benötigt der Einlieferer im Rahmen der Abrechnung Kopien sämtlicher Kundenrechnungen, Lieferscheine sowie die notwendigen Papiere bei ausländischen Kunden. Für die Objektübergabe ist es wichtig, dass dieses auch im vereinbarten Zustand ausgehändigt wird. Der Schlussbericht erfordert ebenfalls eine hohe Aufmerksamkeit und kritische Prüfung. Denn: Das Papier muss neben dem Versteigerungsergebnis auch mögliche Restanten und deren abschließende, weitere Behandlung umfassen.</p><p><em>Möchten Sie tiefer in die Materie des Gläubigerausschusses oder der Verwertung bei einer Restrukturierung oder Insolvenz eindringen? Dann werfen Sie gern einen Blick in die Publikation <a href="https://www.fch-gruppe.de/Buch/glaeubigerausschuss-und-glaeubigerbeirat-in-restrukturierung-und-insolvenz-des-firmenkunden" target="_blank" rel="noopener">„Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden“</a> (Steinwachs/Vallender/Cranshaw (Hrsg.), 3. Auflage 2021, 603 S., 95 Euro, Finanz Colloquium)</em></p><p><strong><em>Bei individuellen Fragen zur Verwertung von Maschinen und Anlagen können Sie sich jederzeit auch an <a href="https://pleser.de/kontakt/">Experte Cornelius Pleser</a> wenden.</em></strong></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://pleser.de/glaeubigerausschuss-und-glaeubigerbeirat-in-restrukturierung-und-insolvenz-des-fir-menkunden/">Gläubigerausschuss und Gläubigerbeirat in Restrukturierung und Insolvenz des Firmenkunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://pleser.de">Pleser</a>.</p>
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		<title>Erlös für älteren Maschinenpark übertrifft Erwartungen</title>
		<link>https://pleser.de/erloes-fuer-aelteren-maschinenpark-uebertrifft-erwartungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cornelius Pleser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 16:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pleser KG hatte kürzlich die Werkschließung der SMB Schwermechanik GmbH Wildau begleitet. Dabei galt es, einen etwas in die Jahre gekommenen Maschinenpark innerhalb weniger Monate zu verwerten – kein Selbstläufer. Dennoch konnte das Projekt fristgerecht abgewickelt werden. Das Ergebnis überraschte sogar den Auftraggeber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pleser.de/erloes-fuer-aelteren-maschinenpark-uebertrifft-erwartungen/">Erlös für älteren Maschinenpark übertrifft Erwartungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pleser.de">Pleser</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2627" class="elementor elementor-2627" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Die Pleser KG hatte kürzlich die Werkschließung der SMB Schwermechanik GmbH Wildau begleitet. Dabei galt es, einen etwas in die Jahre gekommenen Maschinenpark innerhalb weniger Monate zu verwerten – kein Selbstläufer. Dennoch konnte das Projekt fristgerecht abgewickelt werden. Das Ergebnis überraschte sogar den Auftraggeber.</p><p>Die SMB Schwermechanik GmbH erbrachte Serviceleistungen im industriellen Bereich, insbesondere in der mechanischen Bearbeitung von Metallerzeugnissen aller Art. Konkret wurden hier beispielsweise große Antriebswellen und Ventile für Kraftwerke bearbeitet. Auf dem historischen Areal in Wildau ist bereits seit dem späten 19. Jahrhundert schwermechanische Industrie angesiedelt, etwa Lokomotivbau, Schwermaschinenbau und eine Gesenkschmiede. „Unser Auftraggeber, die GMH Gruppe, hatte die SMB Schwermechanik GmbH mit circa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor einigen Jahren übernommen. Die jetzige Werkschließung wurde aus konzerninternen Gründen nötig“, sagt Auktionator Cornelius Pleser, der die Verwertung des Maschinenparks durchführte.</p><p><strong>Welche Objekte sollten verwertet werden?</strong></p><p>Das Portfolio der SMB bestand überwiegend aus älteren Spezialmaschinen sowie umfangreichem Maschinenzubehör im höheren sechsstelligen Euro-Bereich. Der Auktionskatalog umfasste insgesamt knapp 600 Positionen. Dazu gehörten etwa:</p><ul><li>Platten- und Tischbohrwerke</li><li>Schwerdrehmaschinen</li><li>Ein Portalfräswerk</li><li>Verschiedene CNC-Drehmaschinen</li><li>Schleifmaschinen</li><li>Radialbohrmaschinen</li></ul><p><strong><br />Die Herausforderung bei dieser Onlineauktion</strong></p><p>Im Zuge der Werkschließung kam es besonders auf eine schnelle Verwertung des Portfolios inklusive Demontage und Übergabe der Flächen an. Bis Weihnachten 2021 sollte das im gleichen Sommer gestartete Projekt komplett abgeschlossen sein, die Halle besenrein übergeben werden. Eine Herausforderung war dabei der Maschinenpark, der heute in dieser Form nicht mehr so stark am Markt nachgefragt ist.</p><p>Cornelius Pleser nahm sich der Aufgabe an und begab sich nach kurzer Abstimmung direkt an den Standort, um das vorhandene Anlagevermögen in Augenschein zu nehmen. „Für unsere Ansprechpartner in Wildau war es der erste Kontakt mit der Versteigerungsbranche. Nach der Begehung schilderten wir dem Auftraggeber anhand eines Verwertungskonzepts nebst Erlöseinschätzung deshalb detailliert den Ablauf einer Auktion. Zugleich konnten wir signalisieren: ‚Kein Problem, das bekommen wir hin‘“, erklärt der öffentlich bestellte und vereidigte Auktionator.</p><p>Sofort wurde der bewährte, strukturierte Prozess angeschoben, mit dem die Pleser KG bereits eine Vielzahl anspruchsvoller Verwertungen managen konnte. Dieser umfasst:</p><ol><li><strong>Inventarisieren</strong>, Kennzeichnen des Versteigerungsgutes nebst Fotodokumentation, Running-Videos einzelner Maschinen</li><li><strong>Marketingprozess</strong> anschieben – zielgerichtet auf den Besichtigungstermin und die anschließende Online-Auktion</li><li><strong>Räumungsarbeiten</strong> und <strong>Präsentation</strong> der Waren</li><li>Individuelle und offizielle <strong>Besichtigungen</strong></li><li><strong>Onlineauktion</strong></li><li><strong>Kaufabwicklung</strong>/Rechnungswesen</li><li><strong>Übergabe</strong> der Maschinen mit <strong>Demontageüberwachung</strong></li></ol><p><strong><br />Ergebnis übersteigt Erwartungen</strong></p><p>Anfang November liegt Cornelius Pleser optimal im Zeitplan und freut sich über das Ergebnis der Versteigerung: <em>„Im Rahmen der Auktion und des anschließenden Nachverkaufs haben wir die Erlöserwartung des Auftraggebers in sechsstelliger Höhe übertroffen. Im Moment läuft noch die Demontageüberwachung, danach werden wir alle Flächen fristgerecht übergeben können.“</em></p><p><strong>Sie stehen vor einer ähnlichen Herausforderung? Sie haben individuelle Fragen zur Verwertung Ihrer Maschinen und Anlagen? <a href="https://pleser.de/kontakt/">Melden Sie sich gleich bei uns!</a></strong></p>								</div>
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		<title>Online-Industrieauktionen sind das Verkaufstool unserer Zeit</title>
		<link>https://pleser.de/online-industrieauktionen-sind-das-verkaufstool-unserer-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cornelius Pleser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 12:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung in Wirtschaft und Gesellschaft verändert sich auch die Verwertung von Industrieanlagen. Onlineauktionen stehen für eine neue Ära. Unser Experte, Auktionator Cornelius Pleser, erklärt im Interview, worauf es bei Online-Versteigerungen ankommt und welche Vorteile sie Verkäuferinnen und Verkäufern von Maschinen und Anlagen bieten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="538" class="elementor elementor-538" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung in Wirtschaft und Gesellschaft verändert sich auch die Verwertung von Industrieanlagen. Onlineauktionen stehen für eine neue Ära: Sie bieten mehr Flexibilität, Reichweite und Performance. Doch dieses Instrument will richtig eingesetzt sein, um seine volle Wirkung zu entfalten. Unser Experte, Auktionator Cornelius Pleser, erklärt im Interview, worauf es bei Online-Versteigerungen ankommt und welche Vorteile sie Verkäuferinnen und Verkäufern von Maschinen und Anlagen bieten.</p>								</div>
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									<p><strong>Herr Pleser, Sie führen seit geraumer Zeit Online-Industrieauktionen durch: Unterscheiden sich diese grundlegend von klassischen Präsenzauktionen?</strong></p><p><em>Aus meiner Sicht ist diese Form der Vermarktung wesentlich kundenfreundlicher. Früher hatten wir lediglich einen Katalog mit wenigen Bildern und nur am Tag der Auktion beziehungsweise am Besichtigungstag bestand wirklich die Gelegenheit, das Versteigerungsgut in Augenschein zu nehmen. Heute steht das Angebot bereits mehrere Wochen vor der Auktion mit Bildern und oft auch entsprechenden Videos online. Kundinnen und Kunden können sich dadurch umfassender informieren, vergleichen und abwägen. Zugespitzt: Er oder sie muss keine 500 Kilometer mehr fahren, um dann auf einer ungemütlichen Bank zu sitzen und innerhalb von wenigen Minuten über eine hohe Investitionssumme zu entscheiden. Das geschieht bei einer Onlineauktion alles bequem vom Schreibtisch aus. Im privaten Bereich hat sich das Kaufverhalten durch den digitalen Wandel ja bereits grundlegend geändert. Dieses Verständnis ist nun im gewerblichen Bereich angekommen, was sich nicht zuletzt auch in höheren Auktionsergebnissen widerspiegelt.</em></p><p><strong>Für welche Verkäuferinnen und Verkäufer ist eine Onlineauktion gebrauchter Assets besonders interessant?</strong></p><p><em>Für alle, die Investitionsgüter veräußern möchten. Dabei können ganz unterschiedliche Beweggründe eine Rolle spielen: beispielsweise, wenn im Unternehmen Platz für neue Maschinen und Anlagen benötigt wird, stille Reserven gehoben oder nicht mehr benötigte Assets veräußert werden sollen. Eine Onlineauktion ist zudem ein geeignetes Instrument, wenn eine Firma Teilbereiche oder ganze Produktionen und Werke stilllegen oder schließen muss. Stehen im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Güter zur Veräußerung, kann eine Online-Industrieauktion ebenfalls sehr wirkungsvoll unterstützen.</em></p><p><strong>Worauf kommt es heute bei einer erfolgreichen Auktion an?</strong></p><p><em>Da hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Der Marketingprozess für ein Angebot findet fast ausschließlich online statt. Die Möglichkeiten sind dadurch nahezu unerschöpflich. Allerdings ist eine Onlinevermarktung damit wie ein neuer Fachbereich anzusehen und erfordert die notwendige Tiefenkenntnis. Die Kombination unterschiedlicher Marketingbausteine macht den Erfolg einer solchen Auktion aus. Doch auch wenn sich vieles gewandelt hat, geblieben ist die notwendige Sachkunde für das zu verwertende Gut, die ich als Auktionator besitzen muss. Auch eine hohe Strukturiertheit und Themen wie die exakte Beschreibung der Artikel sowie die Kenntnis des vorhandenen Zubehörs sind weiterhin grundlegend.</em></p><p><strong>Welche Vorteile bringt der digitale Prozess den Verkäuferinnen und Verkäufern?</strong></p><p><em>Wenn die Prozesse professionell und effektiv erfolgen, dann generiert das Auktionshaus automatisch mehr Reichweite für das Angebot – und damit einen höheren Erlös. Wir verzeichnen beispielsweise im Schnitt, je nach Versteigerungsgut, circa 95.000 bis 450.000 Klicks pro Auktion. Die entstehende Konkurrenzsituation nutzen wir und erzielen auf dieser Basis den besten Preis für die jeweiligen Objekte.</em></p><p><strong>Ihre Meinung: Welchen Status haben Onlineauktionen bei Industrieverwertungen heute – und wie wird sich ihre Bedeutung in Zukunft entwickeln?</strong></p><p><em>Online-Auktionen sind das Verkaufstool unserer Zeit. Sie haben sich längst etabliert und sind aus dem gewerblichen Bereich nicht mehr wegzudenken. Wie sich diese Verkaufsabläufe in der Zukunft noch verändern werden? Das hängt aus meiner Sicht stark mit dem allgemeinen Konsumverhalten zusammen. Doch schon jetzt ist es in den Köpfen der Menschen selbstverständlich, viele Dinge des täglichen Bedarfs online zu recherchieren oder zu erwerben. Diese Selbstverständlichkeit wird sich, meines Erachtens, noch verstärken. Ich sehe deshalb auch bei den Online-Industrieauktionen eine nachhaltige Bedeutung.</em></p><p><strong>Sie haben eine individuelle Frage an unseren Experten? Dann <a href="https://pleser.de/kontakt/">melden</a> Sie sich jederzeit gern bei uns!</strong></p>								</div>
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